Sind Sie ein Mumm-Experte?

Lernen, genießen und dabei gemeinsam Spaß haben? Das geht prima mit einer Blindprobe von Mumm Sekt und alkoholfreiem Sekt. Die Blindprobe ist in unserem Fall eine Sektprobe, bei der die Flaschen verdeckt sind. Was klingt wie ein Partyspiel, ist eine Methode, die auch Profi-Weintester beim Degustieren in Weinverkostungen anwenden, um zu einer objektiven und neutralen Beurteilung zu kommen. Stellen Sie Ihren Geschmack auf die Probe und erschmecken Sie die Unterschiede der Sektsorten im Glas – das geht ganz einfach und ist ziemlich schwer.

Schon als wir unseren Mumm Dry Alkoholfrei das erste Mal im Glas hatten, fragten wir uns, ob wir die Unterschiede im direkten Vergleich mit normalem Sekt merken würden. Natürlich in einer Blindprobe: Ohne die Flaschen zu sehen und nur anhand des Inhaltes im Sektglas.

Wie die Profis: Stellen Sie Ihren Geschmack und Ihr Sektwissen auf die Probe

Haben Sie auch Ihre Lieblingssorte Mumm Sekt? Sie würden Stein und Bein schwören, dass Sie sie erkennen, auch wenn Sie die Flasche nicht sehen, sondern sich nur auf den Glasinhalt konzentrieren müssen? Eine gute Methode das herauszufinden, ist eine Blindprobe.

Profis nutzen das Vorgehen, um Essen und Trinken zu bewerten. Sie vermeiden damit, sich durch Wissen um den Hersteller beim Beurteilen beeinflussen zu lassen. Im privaten Rahmen zusammen mit Freunden hat eine Blindprobe einen hohen Unterhaltungswert.

Die Blindverkostung als Mottoparty für Flaschen: Rein in die Verkleidung!

Der Aufbau einer Blindprobe ist einfach: Als erstes müssen die gekühlten und geöffneten Flaschen verhüllt werden. Dafür gibt es besondere Manschetten, doch auch Backpapier, Alufolie oder zur Not ein Strumpf erledigen das gut und zuverlässig.

Zum Durchführen brauchen wir einen Verkostungsleiter. Dieser weiß, was in den verdeckten Flaschen ist, aus denen er einschenkt. Die Flaschen sind durchnummeriert, so dass beim Aufdecken jeder seine Verkostungsnotizen zuordnen kann. Spannend, was dabei herauskommt. Lachen und Diskussionen sind garantiert.

Werden mehrere Gläser mit unterschiedlichem Inhalt eigeschenkt – der Profi spricht von einem Flight – helfen ebenfalls durchnummerierte Unterlagen. Im DIY-Prinzip als DIN-A4-Blatt ist das als Orientierung schnell erledigt. Nur wer Spüldienst hat, wird später eventuell klagen – es braucht eine Menge Gläser für eine Probe.

Ob Weinprobe oder Sektprobe: Beurteilt werden Farbe, Geruch und Geschmack


Was also tun, wenn nun ein Glas vor einem steht? Als erstes gucken wir uns die Farbe an. Klar: der Mumm Rosé läuft aufgrund seiner prägnanten Farbe außer Konkurrenz. Entweder müssten wir blickdichte schwarze Gläser verwenden oder ihn im Vergleich mit anderen Rosé-Sekten probieren. Ist der Sekt trüb oder klar? Ist die Farbe hellgelb (wie der Mumm Extra Dry), grünlich oder goldgelb? Beim Sekt achten wir zudem auf den Mousseux, darauf, wie feinperlig die Bläschen aufsteigen.

Als nächstes riechen wir ausgiebig am Sekt. Der Geruch ist unheimlich interessant und wichtig. In der Nase nehmen wir feine Fruchtnoten wahr, von Zitrus bis zu saftig gelbem Steinobst. Beim Sekt gerne eine weinige, hefig-brotige Note, die an frischgebackene Brioches erinnert. Einen ganzen Strauß von Geruchseindrücken nennt man Bukett. Riecht es nach Riesling, könnte es der Mumm Extra Dry sein, Chardonnay-Noten verweisen auf den Dry.

Kommen wir zum schönsten Teil – dem Schmecken. Ein kleiner Schluck wird über die Zunge gerollt. Hier schmecken wir Süße, Säure und erleben das Mundgefühl. Das Schlürfen und Schmatzen der Profis mag albern klingen, hilft aber durch den Sauerstoff und die Bewegung im Mund bei der Beurteilung. An der Stelle, wo die Profis ihren Probeschluck ausspucken müssen, können wir den Abgang genießen. Fruchtig-trocken und ausgewogen, das könnte Mumm Dry sein. Doch auch Mumm Dry Alkoholfrei wäre möglich – schwierig!

Wer noch tiefer ins Thema Verkosten einsteigen möchte, findet hier eine erste kompakte Begriffserklärung. Weitere Anregungen finden sich hier und richtig in die Vollen einer professionellen Verkostung geht es hier.

Und, wie haben Sie abgeschnitten? Den Mumm Extra Dry haben wir herausgeschmeckt. Beim Mumm Jahrgangssekt Dry und Mumm Dry Alkoholfrei waren wir uns nicht ganz sicher. Das spricht auf jeden Fall für die Variante ohne Prozente!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Umsetzen der Idee einer Blindverkostung, die im ersten Moment wie in einer Sektlaune erdacht klingt.

Ihr Mumm Sekt-Team