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Der gemeinsame Genuss ist wieder angesagt

Social Eating: Essen in bester Gesellschaft

Wenn Menschen sich mit Hilfe sozialer Medien zum Essen verabreden, spricht man heutzutage von „social eating“. Der Trend entspricht einem uralten menschlichen Bedürfnis: dem gemeinsamen Genuss in geselliger Runde.

Menschen kamen seit jeher zum Essen zusammen: Vom religiösen Abendmahl über gesellige Ritterrunden bis hin zum familiären Abendbrot. Zu festlichen Anlässen wie Taufen, Hochzeiten und Geburtstagen. Dabei stehen neben der reinen Nahrungsaufnahme auch immer Gemeinschaftsgefühl und Gespräche im Mittelpunkt. Der Mensch ist ein soziales Wesen, gemeinsames Essen ist Teil unserer menschlichen Kultur.

Kein Wunder also, dass die besten Partys meist so enden, dass die Gäste in der Küche zusammenkommen – und sei sie noch so beengt. Die Arbeitsfläche wird zum Tresen, der Kühlschrank ist in greifbarer Nähe und sorgt für kontinuierliche Verpflegung. Man steht zusammen, unterhält sich. Nimmt einen Schluck Sekt und genießt einen weiteren köstlichen Happen. Wer kennt das nicht?

Gesellschaftlicher Wandel verändert die Essgewohnheiten

In der heutigen Arbeitswelt fällt es vielen nicht mehr so leicht, zum Essen zusammen zu kommen. Das Leben ist schneller und hektischer geworden. Die Zahl der Single-Haushalte steigt kontinuierlich. Sowohl Umzüge und berufsbedingtes Pendeln als auch neue Arbeitszeiten, Schichtdienste und Wochenendarbeit führen dazu, dass gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie oder Freunden immer seltener werden.

Umso erfreulicher, dass Genussmenschen nicht nur in der Küche kreativ sind, sondern auch bei der Suche nach Gleichgesinnten. Denn obwohl die Kommunikation über Internet und Smartphone oft einen unverbindlichen Eindruck vermittelt, offenbaren die neuen Medien auch diverse neue Möglichkeiten.

Dinner-Dates mit fremden Leuten: Social Dining

Wir hatten ja bereits von unseren Supper Club-Erfahrungen berichtet. Sich mit Leuten, die man zuvor nicht kannte, in einer fremden Wohnung von Fremden bekochen zu lassen, war ziemlich aufregend. Am Ende aber ein großer Genuss und Riesenspaß. Man konnte so herrlich übers Essen schwadronieren. Das ein oder andere Gläschen Sekt hat sicherlich nicht geschadet und für eine lockere und ausgelassene Stimmung gesorgt.

So kann man beim Social-Dining-Portal Foodoo.de – zurzeit in Großstädten aktiv – gezielt nach Gleichgesinnten suchen. Lust auf einen Kochkurs und der Partner hat zwei linke Hände? Kein Problem: Eine Gruppe begeisterter Hobbyköche lässt sich flugs finden. Single oder neu in der Stadt? Bei einem gemeinsamen Essen mit Leuten, denen es ähnlich geht, gibt’s bestimmt genug Themen für einen angenehmen und unterhaltsamen Abend. Ähnliche funktioniert es auch bei unser-dinner.de.

Essen und Kochen wird wieder zum Event

Wer Lust auf eine anschließende Party hat, den überzeugt vielleicht das Konzept von rudirockt.de. Erst wird quer durch die Stadt verteilt geschmaust und dann gemeinsam in einem Club gefeiert. Um ins Gespräch zu kommen, trifft man sich bei Story-Teller im Restaurant und – das klingt nach Speed-Dating oder Gesellschaftsspiel – lernt sich mit Fragekärtchen näher kennen. Eine große internationale Plattform ist EatWith. Dort wird man nicht nur für Events in der eigenen Stadt fündig, sondern muss auch auf Reisen nicht allein beim Essen bleiben.

Eine weitere Möglichkeit bietet Facebook, denn dort findet man unter dem Stichwort „Nettwerk“ diverse lokale Gruppen, wo Menschen aus derselben Stadt einander mit Hinweisen zu lokalen Ereignissen und Veranstaltungen versorgen. Dazu gehören mitunter auch Hinweise, wann und wo Leute zum Diner en blanc zusammenkommen. Toll sieht das aus, wenn sich alle weiß kleiden und an einer langen, weiß eingedeckten Tafel zum Essen unterm freiem Himmel zusammenkommen. Da jeder sein Essen und seine Getränke mitbringt, ist das vielleicht die edelste Form des urbanen Picknicks.

Netzwerke für Foodies, Treffpunkte für Feinschmecker

Wussten Sie, dass es in Spanien, genauer gesagt im Baskenland, seit 1850 reine Männer-Kochclubs gibt? Wir waren überrascht, denn Männer am Herd klingt erst einmal richtig fortschrittlich. Auf der anderen Seite wirken diese Clubs in Zeiten der Gleichberechtigung wie aus der Zeit gefallen – wozu die Einschränkungen?

Derlei geschlechterspezifische Einschränkungen gibt es beim Start-up YouDinner nicht: Wer Lust auf exklusive, kulinarische Erlebnisse mit Gleichgesinnten in spannenden Locations hat und gerne hinter die Kulissen und in die Kochtöpfe guckt, ist bei dem Ess-Club genau richtig. Food-Verrückte können aus einem Angebot aus bezahlbaren, locker-lässigen Events zu Craft Beer, Streetfood oder rustikaler Regionalküche wählen. Für die besonderen Momente sorgen Ausflüge in die Spitzengastronomie, bis zu den begehrtesten Tischen bei den weltweit besten. Kein Wunder: Schließlich gehört mit Miguel Calero ein bestens vernetzter, ehemaliger Gastgeber deutscher Spitzenrestaurants zu den Gründern.

Wir haben jetzt auf jeden Fall mächtig Lust auf ausgelassene Stimmung, gutes Essen und kühle Getränke. Ob romantisch zu zweit oder in vielköpfiger Gesellschaft: Genießen Sie das Leben.

Ihr Mumm Sekt-Team

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2017-08-01T11:04:04+00:00

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