Wunderbar saisonal und vielfältig zuzubereiten: Wir lieben das Kohlgemüse

Blumenkohl ist aus dem Gemüseregal kaum wegzudenken. Der prägnante Kopf ist ganzjährig erhältlich, doch richtig Saison hat das Gemüse von Mai bis Oktober. Seine Vielseitigkeit und seine Superfood-Eigenschaften machen den Klassiker zum Trendgemüse.

Wenn Oma zum Sonntagsbraten Blumenkohl zubereitet, durchzieht der markante Kohlgeruch die ganze Wohnung. Eigentlich das ganze Haus. Bei ihrer Zubereitung ist am Ende nicht mehr viel zu kauen und an Eigengeschmack übrig. Daher rührt Oma stets eine schwere Sauce an, um dem ausgekochten Gemüse wieder Geschmack zu verleihen.

Heute stehen ganz andere Blumenkohlrezepte hoch im Kurs bei uns. Schnell kochen wir aus Blumenkohl oder übriggeblieben Resten eine sämige Blumenkohlsuppe. Als Blumenkohlsalat haben wir die Wahl zwischen einer Variante nach Hausfrauen-Art oder bereiten den Blumenkohl ohne Kochen asiatisch inspiriert zu.

 

Von der Beilage zum Sonntagsbraten zum Trendgemüse

Oma hätte sich sicher nicht träumen lassen, dass dieses Jahr Blumenkohl als Trendgemüse gilt. Schließlich kam der Gemüsekohl schon im sechsten Jahrhundert aus Asien nach Europa und ist seitdem vom Speiseplan nicht wegzudenken. Dazu trägt das Gemüse seinen floralen Namen zu recht: Mit der strahlend weißen Farbe, den perfekten Röschen und den grünen Blättern außen herum sieht er wunderschön aus. Eine nicht nur farbliche Alternative ist Romanesco. Die gezüchtete Blumenkohlvariante liegt geschmacklich zwischen dem weißen Kohl und Brokkoli und hat neben sekundären Pflanzenstoffen einen noch höheren Vitamin C-Gehalt.

 

Blumenkohl gehört zweifelsfrei zu den Superfoods

Nicht nur die Optik spricht für Blumenkohl, das Gemüse erfüllt alle Superfood-Kriterien. Omas Frage: „Was ist Superfood?“ beantworten wir ihr mit unserem Artikel über Superfood. Aber auch so ist völlig einleuchtend: Blumenkohl ist super vielseitig zuzubereiten, hat einen hohen Vitamin C–Gehalt und überzeugt mit seinen Nährwerten. Als letztes Kriterium die Gretchenfrage: „Wie viel Kalorien hat Blumenkohl?“. Antwort: Wenig, nur 25 Kilokalorien pro 100 Gramm. Das gilt natürlich nur ohne Sauce und nicht mit Käse gratiniert wie bei einem reichhaltigen Blumenkohlauflauf.

Daher sind Rezepte wie Blumenkohlpizza und Blumenkohlbombe zwar low carb, haben also wenig bis kaum Kohlenhydrate, machen am Ende aber dennoch sehr satt. Bei der Pizza besteht der Boden aus Blumenkohl anstelle von Teig. Bei der Bombe wird der Kohl im Ganzen zubereitet und nach dem bissfesten Kochen mit Hackfleisch und Bacon ummantelt und im Ofen finalisiert. Da erübrigt sich die Kalorienfrage dann doch…

Vielseitige Zubereitung: Hier spielt Blumenkohl seine Stärken aus

Sauce und Käse, das führt uns schon zur nächsten Frage. Der Frage nach Zubereitung und Rezepten. Blumenkohl ist ein äußerst vielseitiges Gemüse. Bei jedem Gemüse beschäftigen wir uns mit der Frage, wie es sich am besten und abwechslungsreichsten zubereiten lässt. Roh essen, pickeln (sauer einlegen), fermentieren. Kochen, dünsten, dämpfen oder sogar braten, grillen und frittieren – alles möglich. Zudem lassen sich nur die eng zusammenstehenden Blütensprossen („Röschen“) essen, sondern auch der Strunk schmeckt nach dem Schälen köstlich mild. Das ist ganz im Sinne des ganzheitlichen Verwertens eines Lebensmittels. Bei Pflanzen heißt das Pendant zum tierischen Nose-to-Tail dann Flower-to-Root.

Blumenkohl verträgt mit seinem prägnanten Kohlgeschmack ausdrucksstarke Begleiter, gerne auch mal deftig. Egal, ob klassisch mit Muskatnuss gewürzt oder mit der Aromenvielfalt einer Currygewürzmischung – Blumenkohl kann das ab. Und das Gemüse steht wie wir auf Buttersaucen. Das treibt zwar die Kalorien in die Höhe, aber auch das Geschmackserlebnis. So schmecken unsere Sekt-Beurre Blanc und Sekt-Sauce Hollandaise wunderbar – die lässt sich natürlich auch mit Mumm Dry Alkoholfrei zubereiten. Zärtlicher umspielt eine Sauerrahmsauce mit feinen Schnittlauchröllchen den Kohl.

Richtig deftig und doch raffiniert italienisch geht es beim Fernsehkoch Jamie Oliver zu. In seinem Buch „Genial Italienisch“ kocht der quirlige Brite ein Risotto mit Blumenkohl. Das Geschmacksgeheimis dabei ist eine Mischung aus Brot, Knoblauch und Sardelle. Himmlisch cremig und würzig-pikant. Unser Rezept für Risotto mit Sekt lässt sich ebenfalls spielend leicht dafür abwandeln. Lassen Sie den Blumenkohl einfach in der heißen Brühe gar ziehen.

Und wenn beim Kochen Sekt in die Sauce kommt, passt ein Glas von unserem prickelnden Lieblingsgetränk auch wunderbar zum fertigen Essen. Wir empfehlen zum Blumenkohl Mumm Jahrgangssekt Dry oder Extra Dry und natürlich als vollwertige Alternative Mumm Dry Alkoholfrei.

Wir wünschen ihnen viel Spaß und Freude – nicht nur am Blumenkohl!

Ihr Mumm Sekt-Team