Auch bei der vermeintlich archaischen Nahrungszubereitung darf Sekt nicht fehlen

Wer nicht gerade beinharter Wintergriller ist, wird spätestens bei den ersten Sonnenstrahlen und dem aufkeimenden Balkon- und Terrassenfeeling ans Grillen denken. Denn sofort wabern appetitanregend erste Düfte von Holzkohle und auf der Glut Brutzelndem durch die Gärten herüber. Doch auch wer es fleischlos mag, kommt anstelle von Steaks und Würstchen mit Fisch und Gemüse auf seine Kosten. Hoffentlich muss jetzt der Grill nicht erst mit der Drahtbürste von den Resten der letzten Saison befreit werden…

Glaubensfrage: Holzkohle, Gas oder Elektro

Jede Grill-Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Für viele gehört offenes Feuer und die damit verbundene Rauchentwicklung dazu. Die Zubereitung über Holzkohle spiegelt sich ebenfalls im Geschmack wider. Dafür erfordert diese Methode Geduld, bis die Kohle gleichmäßig glüht und der Grill die richtige Temperatur erreicht hat. Ein Gasgrill ist schneller im Einsatz und die mitunter langwierige Anzünde-Prozedur entfällt. Zudem lässt sich die Temperatur einfacher regulieren als beim Grillen mit Kohle. Zugegeben: für einen elektrischen Grill finden wir nur wenige Argumente, außer der Hausordnung zu entsprechen und der einfachen Handhabung. Manche Modelle sind einfach zu schwach auf der Watt-Brust, um ausreichende Hitze fürs scharfe Anbraten zu entwickeln. Und ein bisschen was vom Grill-Glamour geht dabei auch verloren.

Direktes und indirektes Grillen

Was wir beim Grillen von Fleisch so besonders schätzen, sind die Röstaromen einer herrlichen Bratkruste. Bei diesen maßgeblich den Geschmack beeinflussenden chemischen Abläufen bei der Bräunung von Lebensmitteln spricht man von der Maillard-Reaktion, benannt nach einem französischen Naturwissenschaftler. Daneben gibt es weitere Möglichkeiten das Gargut vor und während des Grillens zu aromatisieren. Marinaden, also das Einlegen oder Bepinseln mit einer würzigen Mischung, beeinflussen den Geschmack sowie bei Fisch und Fleisch auch die Konsistenz, weil neben dem Aroma die Säure der Marinade ins Fleisch eindringt und es so zarter macht. Die Hinzugabe von Raucharomen durch spezielles Zubehör wie Holzchips oder Aromaplanken verleiht dem Essen ein charakteristisches Aroma. Neben dem schnellen Grillen mit direkter Hitze fasziniert immer mehr Grillfans das indirekte Grillen, wie es speziell in den USA beim Barbecue praktiziert wird. Niedrigere konstante Temperaturen ermöglichen einen längeren Garprozess und führen so, oftmals verbunden mit speziellem Equipment wie BBQ-Smokern, zu besonders zartem, aromatischen Fleisch.

Praktische Tipps

Fett, das auf die Holzkohle tropft oder sich entzündet, ist ungesund. Daher ist es am besten, überschüssige Marinade des Grillguts vor dem Grillen gut abzutupfen. Am besten ist überhaupt, alles selbst zu marinieren – da tropft es auch weniger. Salzen und pfeffern sollte man in der Regel erst nach dem Grillvorgang, da gerade Pfeffer verbrennt und bitter wird. Ein schönes Finish erzielt man, wenn man das Gegrillte am Ende nochmals mit lauwarmer Marinade bepinselt – gerade bei zuckerhaltigen Marinaden erhält man so eine herrliche Kruste. Nur in Ausnahmefällen mit Alu-Grillschalen grillen, weil die Kombination von Aluminium mit salzigen und säurehaltigen Lebensmitteln als gesundheitlich bedenklich gilt und das Fleisch mehr köchelt als grillt: Dann besser aufs Grillen verzichten und eine Pfanne benutzen. Noch mehr Anregungen rund ums Grillen finden sich hier und hier.

Sekt zum Grillen: Auf dem Teller und im Glas

Nicht nur als Getränkebegleiter im Glas macht Sekt großen (Grill-)Spaß. Auch als Marinade für Fleisch und Fisch und als überraschende Zutat bei den Beilagen gibt er eine gute Figur ab und sorgt für die prickelnde Note beim Essen. Wenn es schnell gehen soll, bringt er beim Sekt-Souvlaki im Zusammenspiel mit Oregano eine griechische Note ins Aromenspiel und sorgt mit der Säure für zartes Fleisch. Mit etwas Geduld und Vorbereitung verleiht Sekt dem alten Klassiker Sauerbraten neuen Schwung – gerade wenn er als BBQ-Sauerbraten vom Rinderfilet auf den Tisch kommt. Hier soll das edle, zarte Fleisch nicht mürbe gemacht werden, sondern nur einen Hauch von Omis Braten abbekommen. Einen echten Wow-Effekt bei sich und ihren Gästen erzielen Sie mit dem Miso-Lachs, der mit Sekt und Miso, einer würzigen Fermentationspaste aus Japan, asiatisch inspiriert mariniert wird. Und zu guter Letzt darf es auch bei einer altbekannten Beilage mal wieder so richtig prickeln: Nudelsalat mit Sekt.

Als Primus inter Pares macht uns dazu der Mumm Jahrgangssekt Rosé Dry großen Spaß bei gleichzeitiger Eleganz. Wie ein Allrounder passt er mit seiner saftigen Frucht und seiner runden Säure bestens zu Fleisch, Fisch und Gemüse – Summerfeeling all-inclusive!

Rezept Nudelsalat mit Sekt

Zutaten

250 g Hörnchen-Nudeln
100 g Käse, z.B. mittelalter Gouda, klein gewürfelt
150 g Fleischwurst mit Knoblauch, klein gewürfelt
75 g rote Paprika, fein gewürfelt
100 g Zwiebeln, sehr fein geschnitten
1 TL Senfsaat
1 EL süßer Senf
100 ml Mumm Jahrgangssekt Extra Dry
100 ml neutrales Pflanzenöl
Weißweinessig
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Nudeln nach Packungsanweisung kochen und – ausnahmsweise – abschrecken und abtropfen lassen. Für die Vinaigrette Sekt mit Senfsaat und Zwiebel aufkochen und kurz stehen lassen. Den Senf einrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Den warmen Sud über Nudeln, Käse, Fleisch und Paprika geben und gut durchrühren. Das Öl hinzugeben, erneut umrühren und eventuell nochmals mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack einem Hauch Essig abschmecken.

Rezept BBQ-Sauerbraten vom Rinderfilet
(24 bis 48 Stunden Marinierzeit)

Zutaten
500 g küchenfertiges Rinderfilet

Marinade
50 g Möhre, feingewürfelt
45 g Lauch, feingewürfelt
50 g Sellerie, feingewürfelt
75 ml Mumm Jahrgangssekt Rosé Dry
40 ml milder Weißweinessig
1 Zweig Thymian
1 Lorbeerplatt
4 Pfefferkörner
1 Knoblauchzehe
3 Nelken
1 EL Olivenöl

Sauce
1 TL Tomatenmark
2 EL Sojasauce
200 ml Fleischbrühe
1 EL Zuckerrübensirup
1 EL Rosinen

Zubereitung
Das Rinderfilet mit den Zutaten für die Marinade abgedeckt mindestens 24 Stunden im Kühlschrank marinieren. Dabei regelmäßig und gleichmäßig wenden.

Das Fleisch zwei Stunden vorm Grillen aus dem Kühlschrank nehmen und trockentupfen. Die Marinade aufbewahren und mit Hilfe eines Siebs in feste und flüssige Bestandteile trennen.

Die Gemüsewürfel samt Kräutern und Gewürzen in einem Topf hellbraun anrösten. Tomatenmark zufügen und kurz mitgaren. Mit Sojasauce und Marinadeflüssigkeit ablöschen und die Fleischbrühe hinzufügen. Bei mittlerer Hitze auf ungefähr die Hälfte reduzieren. Dann Zuckerrübensirup einrühren, die jetzt dunkle Sauce mit Speisestärke oder eiskalter Butter etwas binden und die Rosinen dazu geben. Bis zur Verwendung warmhalten.

Das Fleisch von allen Seiten auf dem vorgeheizten Grill grillen und bei niedriger Hitze am Grill oder im Ofen (bei 80 Grad) auf 55 Grad Kerntemperatur garziehen lassen. Nach etwas Ruhenlassen aufschneiden und mit etwas Meersalz bestreut und der süß-sauren Sauce servieren.

Rezept Sekt-Souvlaki
(1 Stunde Marinierzeit)

Zutaten
4 Schweineschnitzel (à 100 bis 150 g)
50 ml Mumm Jahrgangssekt

1 EL getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
Holzspieße

Zubereitung
Fleisch der Länge nach in Streifen schneiden und die Streifen auf zuvor gewässerte Holzspieße (verhindert Verbrennen) auffädeln. Die Zutaten der Marinade verrühren und über das Fleisch geben.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen und abtupfen. Auf dem vorbereiteten Grill vom beiden Seiten grillen und zum Ende mit etwas Marinade bepinseln. Serviervorschlag: Tzatziki – passt auch prima zu gegrilltem Gemüse.

 

Rezept Miso-Lachs

Zutaten

500 g Lachsfilet mit Haut, in vier Scheiben geteilt
2 EL Mumm Jahrgangssekt Dry
2 EL Mirin (süßer japanischer Reiswein, Asialaden)
2 EL helle Miso (Asialaden oder aus Deutschland von Schwarzwald Miso)
1,5 EL Zucker

Zubereitung
Sekt und Mirin in einem Topf aufkochen. Sofort herunterschalten und Miso einrühren. Bei mittlerer Hitze den Zucker darin auflösen. Marinade abkühlen lassen. Den Fisch mit der kalten Marinade rundherum bestreichen und im Kühlschrank über Nacht abgedeckt ziehen lassen.

Fisch aus der Marinade nehmen und grob abtupfen. Auf der Hautseite grillen. Bei einem Grill mit Deckel diesen kurz schließen und am Ende der Garzeit (der Fisch sollte noch einen glasigen Kern haben) erneut mit restlicher Marinade bestreichen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Grillen und dass oft die Sonne lacht!

Ihr Mumm Sekt-Team