Projekt Beschreibung

Parlez-vous Kaffee?
Aktuelle Kaffeetrends

Erinnern Sie sich noch? Bis in die 70er steuerte man auf dem Weg in den Urlaub noch den ersten Autogrill, die italienische Variante einer Autobahnraststätte, nach dem Passieren der italienischen Grenze auf dem Brenner an, um als Besonderheit einen schnellen Espresso im Stehen zu genießen. Heute gehen uns beinahe alle italienischen Kaffeespezialitäten mediterran-souverän über die Lippen. Kaum eine Getränkekarte, die nicht das komplette Dolce Vita-Programm aus Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato auflistet. Zwischen „Eine Tasse Kaffee, bitte!“ bis „Zwei Sojalatte mit Extra-Shot“ ist nicht nur Zeit vergangen.

Cappuccino

„Draußen nur Kännchen!“ war gestern

Die Reise geht weiter und auch das Angebot wird immer größer. Das beginnt schon bei den Orten zum Genuss. So existiert neben dem klassischen Grand Café mit den weiß beschürzten Serviererinnen, dem Franchise-Kaffeeketten weniger anhaben konnten als der Zahn der Zeit, ein Spektrum, das von der gemütlichen Rösterei, in der man die Unterschiede der Kaffeebohnen direkt verkosten kann, bis zum reicht. Dazu gesellen sich innovative Ideen: Wie beim Street Food-Festival gibt es coole Kaffeewagen und in der Fahrradstadt Münster fährt gar ein komplettes Café auf zwei Rädern herum – der Kaffeekult hat viele Gesichter!

Die Milch macht’s

Diese Entwicklung schlägt sich auch im internationalen Vokabular nieder, das dem Kaffeefreund begegnet. Plötzlich kann man in unserem Lieblingscafé einen Cortado und einen Galão ordern. Keine Panik, denn letztlich sind das alte Bekannte: Beim spanischen Cortado wird Espresso mit einem Schuss warmer oder aufgeschäumter Milch vermischt. Der Milchanteil liegt höher als bei einem Espresso Macchiato, aber geringer als bei einem Cappuccino. Dazu gibt es viele lokale Varianten. Der Galão ist die portugiesische Variante eines Café au Lait, eines Milchkaffees aus Espresso mit geschäumter Milch. Im Prinzip ist der Galão ein Cortado mit mehr Milch. Wer für Stirnrunzeln sorgen möchte, ordert außerhalb Londons oder Berlins einfach mal einen Flat White. Was das ist? Nichts anderes als eine Spielart eines Cappuccinos mit nur schwach aufgeschäumter Milch und Latte Art obenauf.

Einfach nur schwarz

 Wenn Sie in einer urbanen Location einfach nur einen Filterkaffee schwarz trinken möchten, wird ihnen das eventuell als Pour Over angeboten. Sie ahnen es: Das ist lediglich die englische Bezeichnung für den guten alten, mit der Hand aufgebrühten Kaffee. Kommt der Filterkaffee indes aus der Maschine, wird er möglicherweise als Drip Brew angeboten.

Espressomaschine Siebträgermaschine

Mehr als kalter Kaffee

Bisher waren es Altbekannte in neuen Kleidern, aber eine spezielle Zubereitungsart begeisterte uns im Sommer: Cold Brew. Dabei wird kaltes Wasser mit Kaffeepulver vermischt und mindestens zwölf Stunden bei Raumtemperatur ziehen gelassen. Danach gibt man die Mischung durch ein Sieb und dann einen Kaffeefilter. Das Ergebnis kann direkt auf Eiswürfel gegossen verwendet oder gekühlt aufbewahrt werden. Das Kaffee-Konzentrat ist weniger sauer und bitter als die gewöhnliche Heißwasser-Variante, hat aber ein volles Aroma. Cold Brew ist auch die Basis für einen Coffee Tonic. Das ist eine erfrischend herb und fruchtig schmeckende Mischung mit Tonic Wasser und Eiswürfeln. Achtung: Als erstes Tonic über die Eiswürfel geben und dann den Kaffee, ansonsten schäumt es zu sehr. Und nicht zuckern, denn Tonic enthält schon recht viel Zucker. Die Kombination klingt erst einmal komisch, ist aber als Erfrischung ein Hit!

Mit noch mehr Wumms

 Kaffee geht auch mit Alkohol aufgemotzt eine wohlschmeckende und wärmende Liaison ein, gerade wenn die Temperaturen wie jetzt fallen. In der Mumm-Genussregion Rheingau kennen wir nur allzu gut den Rüdesheimer Kaffee. Das ist ein mit Weinbrand flambierter Kaffee, gekrönt von Schlagsahne, Vanillezucker und Schokoladenstreusel. Auch ein klassischer Coffee-Cocktail wie der White Russian ist nicht nur wegen seiner Rolle in dem Film The Big Lebowsky auf jeder Bar-Getränkekarte präsent.

Genießen Sie erst einmal eine Tasse und schauen Sie, welche Spezialitäten ihnen schon wie ein prickelnder Schluck Mumm-Sekt über die Lippen gehen. Wir überlegen schon, wie wir Kaffee und Sekt nicht nur bei einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück kombinieren können.

 

Herzliche Grüße

Ihr Mumm Sekt-Team

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