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Gerührt und geschüttelt

Jetzt wird die Hausbar aufgerüstet

Draußen ist es trüb und grau und kalt. Also ist es Zeit für das lang aufgeschobene Vorhaben: Schränke-Ausmisten. Unglaublich, was wir alles finden: ungetragene, „lustige“ Motivsocken, ein abgelaufenes Gutschein-Buch, eine Rolle sprechendes Toilettenpapier – ernsthaft, von wem kam die denn?

Und dann der Cocktail-Shaker. Geburtstagsgeschenk? Vergangenes Jahr bei der Verlosung der Firmenweihnachtsfeier gewonnen? Wissen wir nicht mehr. Also weg damit!

Obwohl… Moment…

Vergangenes Wochenende waren wir doch in dieser tollen Bar. Vielleicht sollten wir das Bar-Equipment behalten und lieber aufrüsten für eine kleine Hausbar?

Mit vielen Umdrehungen: Die Spirituosen

Wie das geht, beschreiben viele Seiten im Internet. Gute Tipps für Einsteiger hält aber das lesenswerte Magazin Mixology bereit.

Also auf zur Spirituoseninventur (erstmal ohne Trinken): Mumm Sekt ist immer ausreichend im Haus, Angostura besitzen wir, seit wir den Mumm’s Old Fashioned gemixt haben. Gin, Rum, Whisky und Wodka sind angebrochen noch vorhanden – das lässt sich im Bedarfsfall schnell um weitere Flaschen erweitern. Dazu stehen in der Küche die bisher zum Kochen genutzten Flaschen mit Vermouth, Sherry und Portwein.

Ganz ohne Umdrehungen: die Softies

Cocktails sind Mischgetränke und so brauchen wir noch weitere Zutaten. Durch das Mixen mit sogenannten Fillern (unter anderem Soda, verschiedene Limonaden oder diverse Säfte) geben wir zusätzliche Geschmacksnoten hinzu und mildern den scharf-alkoholische Geschmack. Auch die Obstschale plündern wir und entsaften mit Hilfe der Saftpresse schnell Orangen und Zitronen. Tonic Water gibt es in zig Varianten inzwischen sogar in vielen Supermärkten. Beim nächsten Einkauf sollten wir dann noch Ginger Ale und Bitter Lemon in den Wagen legen. Für den schnellen Sektcocktail bietet sich Pfirsichmark an. Nun müssen wir nur noch dafür sorgen, dass immer genügend Eiswürfel im Kühlschrank sind.

Solch eine Auswahl brauchen Sie beim Start Ihrer Hausbar natürlich noch nicht

Ohne Werkzeug geht das Mixen nicht

Unerlässlich ist natürlich unser Cocktail-Shaker. Bei dem dreiteiligen Edelstahlteil muss man immer daran denken, den Deckel beim Schütteln gut festzuhalten – ansonsten steht nach dem Shaken erstmal das Putzen an.

Bei den meisten Zubereitungen nutzt man den Shaker, um Flüssigkeiten zu vermischen und mit Eis zu kühlen. Zum Abmessen der Zutaten sollten Anfänger ein Barmaß benutzen, in der Fachsprache Jigger genannt. Das ist ein kleiner Metallbecher mit dem sich Flüssigkeiten messen lassen.

Danach braucht man ein Sieb, Strainer genannt. Dieses hält beim Eingießen aus dem Shaker ins Glas das Eis zurück. Die Kühle vom Eis kitzelt aromatisch aus vielen Cocktailzutaten besonders viel heraus, da der alkoholische Eindruck etwas in den Hintergrund tritt. Das gilt vor allem für die verlängerte Variante Longdrink. Hingegen werde traditionelle Shortdrinks eher pur und stärker, aber in geringerer Menge genossen. Bei „karibischen“ Cocktails wie dem Caipirinha oder „frozen“-Varianten verwendet man feinkörniges Crushed Ice, das die Drinks flugs eiskalt herunterkühlt. Zum Shaken werden Eiswürfel benutzt, die bei Longdrinks zum länger andauernden Kühleffekt auch ins Glas kommen. Eine Variante sind speziell geformte oder große Eiswürfel – schließlich trinkt das Auge mit

Die restliche Ausstattung haben wir schon in der Küche. Zum Beispiel einen Mörser, um aromatische Krauter zu zerstampfen, eine Zitruspresse oder ein Schneidebrettchen.

Probieren geht über Studieren

Und dann: üben, üben, üben. Und besser nicht versuchen, die Flaschen so wagemutig wie Tom Cruise in dem 80er-Jahre Film Cocktail durch die Luft zu wirbeln. Wenn wir uns ranhalten, beeindrucken wir unsere Freunde bei der Silvesterparty mit einem spektakulären Sekt-Cocktail.

2017-03-15T13:34:39+00:00

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